Unsere Referenz

UseCase

ECM Espresso Coffee Machines

ECM® Espresso Coffee Machines und Profitec – zwei Schwesterunternehmen mit gemeinsamer Wertschöpfungskette – produzieren hochwertige Espressomaschinen für den internationalen Markt.

Nach 20 Jahren mit dem alten ERP-System haben beide Firmen mit SAP Business One und den conesprit Apps eine durchgängige digitale Plattform eingeführt: papierlose Fertigung, Echtzeit-Bestände und ein automatisierter EDI-Prozess zwischen beiden Unternehmen.

Wo sich früher zwei Mitarbeitende ganztägig um die Auftragsabwicklung kümmerten, genügt heute eine Halbtagskraft.

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Eckdaten im Überblick

Über das Unternehmen

Unternehmen

ECM® Espresso Coffee Machines und Profitec

Branche

Vertrieb und Fertigung von Spezialmaschinen für Kaffee

Standort

3 Produktions- und Logistikstandorte

Mitarbeitende

ca. 100 Mitarbeitende

ERP-System

SAP Business One (Cloud)

Drittsysteme

Lagerregalsystem Modula, DHL, UPS, Microsoft 365

AddOns Apps im Einsatz

Dank jahrelanger Branchenerfahrung erhalten Sie von uns umfangreiche SAP-Erweiterungen in Form von AddOns für die maximalen Nutzungsmöglichkeiten Ihres neuen ERPs. Bei diesem Kunden kam unter anderem zum Einsatz:

  • Manufacturing App
  • WMS App
  • Fulfillment-Terminal
  • EDI-Prozess
  • Dokumentenarchiv (DMS)

Ausgangslage

ECM und Profitec sind rechtlich getrennte Unternehmen, greifen jedoch auf eine gemeinsame Supply Chain zu und fertigen an mehreren Standorten. Genau diese Konstellation führte im bestehenden ERP-System zu unnötiger Komplexität und hohem manuellen Aufwand.

Akute Herausforderungen vor Projektstart

  • Manuelle interne Verkaufs- und Lieferprozesse zwischen beiden Firmen
  • Belege per Zettelwirtschaft, Medienbrüche zwischen Produktion, Logistik und Verwaltung
  • Getrennte Systemwelten ohne einheitliche Datenbasis
  • Keine strukturierte Lagerplatzverwaltung und unzuverlässige Bestandsdaten
  • Fehlende Seriennummern-Nachverfolgbarkeit
  • Hoher Schulungsbedarf beim Wechsel vom langjährigen Altsystem

Problembeschreibung aus Kundensicht

„Profitec und ECM sind zwei getrennte Firmen, die aber auf eine gemeinsame Supply Chain zugreifen. Im bestehenden ERP-System hat das zu vielen Komplikationen und manuellen Prozessen geführt.“

Christian Seidel – Leiter Verwaltung, Profitec & ECM

Projektablauf

Projektablauf

Projektvorbereitung & Zieldefinition

gemeinsame Ziele, Analyse der Systemlandschaft, Projektorganisation

Prozess- & Anforderungsanalyse

Ist-Aufnahme, Zielprozesse, Fit-/Gap-Analyse

Systemkonfiguration & Erweiterungen

Grundkonfiguration, Customizing, Schnittstellen zu Drittsystemen

Datenmigration, Qualitätssicherung & Schulung

Datenbereinigung und -übernahme, Prozesstests, Anwenderschulungen

Produktivbetrieb & Support

Go-live-Begleitung, Optimierung, laufender Support

Seit Januar 2025 arbeiten beide Unternehmen produktiv mit SAP Business One.

Video zur SAP-Integration mit conesprit

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Lösung & Fazit

SAP Business One wurde als zentrale Plattform eingeführt und dort, wo der Standard nicht ausreichte, mit conesprit Apps erweitert – in vier Bausteinen:

Automatisierter EDI-Prozess zwischen ECM und Profitec

Legt ECM einen Kundenauftrag an, wird automatisch eine Bestellung erzeugt, per EDI an Profitec übertragen und dort als Kundenauftrag angelegt, binnen Sekunden im Fulfillment-Terminal sichtbar. Aufträge lassen sich nur bei gedecktem Lagerbestand anlegen. Die Kommissionierung startet am Fulfillment-Terminal mit direkter Anbindung an das Modula-Lagerregalsystem; Lieferschein, Ausgangsrechnung und DHL-/UPS-Etikett entstehen per Knopfdruck. Profitec liefert direkt an den Endkunden von ECM, alle Folgebelege entstehen automatisiert.

Papierlose Produktion mit der Manufacturing App

Produktionsbedarfe werden aus Aufträgen und Vertriebsprognosen abgeleitet, Produktionsaufträge über den Dispositionsassistenten erstellt und nach Verfügbarkeit freigegeben. Auf Tablets und Terminals sehen die Mitarbeitenden Arbeitsschritte und Komponenten; Seriennummern werden per Scan erfasst und Paletten per Kolli-Etikett gekennzeichnet.

WMS-gestützte Lagerprozesse

Wareneingang, Umlagerungen und Kommissionierung laufen durchgängig mit Scanner und Tablet. Sinkt der Bestand im Versandlager, erstellt die WMS-App automatisch Nachfüllaufträge und Umlagerungsvorschläge – inklusive klarer Anweisung, welche Palette wohin bewegt werden muss.

Transparenz für Vertrieb und Verwaltung

Individuelle Absatz-, Umsatz- und Margenberichte, Rückstandslisten, ABC-Kundenanalysen sowie ein integriertes, revisionssicheres Dokumentenmanagement mit direkter SharePoint-Anbindung auf Basis der bestehenden Microsoft-365-Infrastruktur.

Das Ergebnis im Vergleich

Vorher

  • Keine Auto-Bestandsreservierung
  • Hoher Abstimmungsaufwand
  • Manuelle Seriennummernerfassung
  • Systembrüche zwischen den Bereichen
  • Zettelwirtschaft im Lager
  • 2 Vollzeitkräfte für die Auftragsabwicklung

Nachher

  • Geschlossene digitale Verkaufsprozesse
  • Deutlich weniger Kommunikationsaufwand
  • Seriennummern-Tracking per Scan in Echtzeit
  • Durchgängiges System ohne Medienbrüche
  • Tablets und Scanner in Lager und Produktion
  • Eine Halbtagskraft

Stimme des Kunden

„Für mich stehen SAP Business One und conesprit für Flexibilität, Prozessverständnis und Verlässlichkeit.“

Christian Seidel, Leiter Verwaltung, Profitec & ECM